Ruhrschleuse und Ruhrwehr Duisburg / Ruhr Lock and Ruhr Weir Duisburg

Weiter geht es mit den Schiffsschleusen im Ruhrgebiet.

We continue with the ship locks in the Ruhr area.

In meiner Heimatstadt Duisburg mündet die Ruhr, der das Ruhrgebiet seinen Namen verdankt, in den Rhein. Im der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Ruhr bis FröndenbergLangschede schiffbar, verlor jedoch mit dem Aufkommen der Eisenbahn ihre Bedeutung als Schifffahrtsstraße. Heute ist nur noch der Unterlauf der Ruhr, auch bekannt als „Ruhrschiffahrtskanal“, bis zum Rhein-Ruhr-Hafen in Mülheim an der Ruhr für Frachtschiffe ausgebaut. Ab Mülheim verkehren nur noch kleine Ausflugsschiffe auf der Ruhr.

Die vom Rhein aus erste Schleusenstufe der Ruhr, die Ruhrschleuse Duisburg, wird auch als zweite Kammer für die Schleuse Duisburg-Meiderich (siehe hierzu den entsprechenden Beitrag) genutzt. Dies ist möglich, da die Ruhr etwa einen Kilometer oberhalb der Schleuse mit dem Rhein-Herne-Kanal verbunden ist.

In my home town of Duisburg, the river Ruhr, which the Ruhr area owes its name to, flows into the Rhine. During the first half of the 19th century, the Ruhr was navigable up until Fröndenberg-Langschede, but with the rise of the railroads, it lost its importance as a shipping lane. These days, only the lower Ruhr, also known as the Ruhr Ship Canal, is developed for cargo ships up until the Rhine-Ruhr Harbor in Mülheim an der Ruhr. Upstream from Mülheim, only small cruise ships travel the Ruhr.

The first lock in the Ruhr when traveling upstream from the Rhine, the Ruhr Lock Duisburg, is also used as a second chamber for the Lock Duisburg Meiderich (see the previous report). This is possible because the Ruhr is connected to the Rhine-Herne Canal about a kilometer (less than a mile) upstream from the lock.

Hier entscheiden sich gleich zwei Schiffe für den Weg durch die Ruhr.

Here, two ships choose the route through the Ruhr.

Die Ruhrschleuse Duisburg links, das Ruhrwehr Duisburg rechts.

The Ruhr Lock Duisburg to the left, the Ruhr Weir Duisburg to the right.

Das Ruhrwehr Duisburg vom Oberwasser aus gesehen. Schwimmen ist sowieso im gesamten Unterlauf der Ruhr aus Sicherheitsgründen verboten, zudem soll ein mit Bojen markiertes Seil Sportboote vom Wehr fernhalten.

The Ruhr Weir Duisburg as seen from upstream. Swimming is forbidden in the entire lower Ruhr due to safety reasons; in addition, a cable marked by buoys is supposed to keep pleasure crafts away from the weir.

Das Ruhrwehr vom Unterwasser aus gesehen, mit zwei geöffneten Wehröffnungen. Das Wehr dient der Regulierung des Wasserstandes der Ruhr, der im Oberwasser im Normalzustand 25 Meter über dem Meeresspiegel betragen soll. Um dies zu gewährleisten, können die vier Wehröffnungen je nach Bedarf individuell geöffnet oder geschlossen werden. Im Falle extremen Rheinhochwassers können die Wehrkörper auch komplett aus dem Wasser herausgefahren werden, um Beschädigungen etwa durch Treibgut zu vermeiden.

The Ruhr Weir as seen from downstream, with two opened weir hatches. The weir helps regulating the Ruhr’s water levels, which are supposed to remain at 25 meters (82 feet) above sea level under normal circumstances. In order to achieve this, each of the four weir hatches can be opened or closed individually as required. In the case of an extreme flood in the Rhine, the hatches can also be raised out of the water entirely in order to prevent damages caused by driftwood.

Das Ruhrwehr mit vier geschlossenen Wehröffnungen. Jede Öffnung ist etwa 30 Meter breit, die Breite des gesamten Wehres beträgt 150 Meter.

Erbaut wurde das Ruhrwehr Duisburg in seiner heutigen Form zwischen 1942 und 1956. Ein Bild des ursprünglichen Ruhrwehrs findet sich hier; Bilder vom Neubau finden sich hier, hier und hier, ein Bild vom heutigen Ruhrwehr kurz nach seiner Fertigstellung hier.

The Ruhr Weir with four closed hatches. Each hatch is about 30 meters (about 98 feet) wide; the entire weir spans 150 meters (about 492 feet).

The Ruhr Weir Duisburg in its current form was built between 1942 and 1956. A photo of the original Ruhr Weir can be found here; photos of the construction phase of the current weir can be found here, here and here; a photo of the current weird shortly after construction was completed can be found here.

Die Brücke, die über das Ruhrwehr führt, ist im Normalfall für Fußgänger und Radfahrer frei zugänglich. Der Weg führt über die Ruhrschleuse Duisburg weiter zur Schleuse Duisburg-Meiderich.

The bridge located on top of the Ruhr Weir is freely accessible for predestrians and cyclists under normal circumstances. The path leads across the Ruhr Lock Duisburg all the way up to the Lock Duisburg-Meiderich and beyond.

Ein Schiff steuert die Ruhrschleuse Duisburg an.

A ship is headed for the Ruhr Lock Duisburg.

Obwohl sich Schiffe in der Regel vorab per Funk zur Schleusung anmelden, hat dieser Schiffsführer dies offenbar versäumt: Am Wochenende ist die Ruhrschleuse nicht in Betrieb.

Die ursprüngliche Ruhrschleuse Duisburg wurde 1926 eingeweiht und verfügte außer dem Unter- und Oberhaupt auch noch über ein Mittelhaupt, die alle drei als Schiebetore konzipiert waren. Die Kammer hatte damals schon die heutige Breite von 12,80 Metern sowie eine Länge von sage und schreibe 350 Metern — seinerzeit die längste Schleuse Europas. Bilder der alten Ruhrschleuse finden sich hier und hier. Ende der 1980er Jahre wurde die Schleuse saniert, die Kammer wurde auf 311 Meter verkürzt und das Mitteltor fiel weg. Seit der Beendigung der Umbauarbeiten im Jahr 1987 wird die Ruhrschleuse Duisburg von der Schleuse Duisburg-Meiderich aus ferngesteuert. Aus diesem Grund gibt es hier auch keinen eigenen Schleusenturm.

Even though ships usually announce themselves via radio, this ship’s captain apparently failed to do so: The Ruhr Lock isn’t operated during the weekends.

The original Ruhr Lock Duisburg was inaugurated in 1926 and not only had sliding lower and upper gates, but also a middle gate. The chamber already had its current width of 12.80 meters (about 42 feet) back then, with a length of no less than 350 meters (1,148 feet) — the longest lock in Europe at the time. Photos of the old Ruhr lock can be found here and here. In the late 1980s, the lock was renovated, the chamber shortened to 311 meters (1,020 feet), and the middle gate was removed. Since the reconstruction was completed in 1987, the Ruhr Lock Duisburg is remote-operated from the Lock Duisburg-Meiderich. This is also why there is no separate control tower required.

Das Unterhaupt der Ruhrschleuse. Die Brücke ist für Fußgänger und Radfahrer im Normalfall frei begehbar; links führt der Weg zur Schleuse Meiderich, rechts zum Ruhrwehr.

The downstream exit of the lock. The bridge is freely accessible for predestrians and cyclists under normal circumstances; the path to the left leads to the Meiderich lock, while the path to the right leads to the Ruhr Weir.

Blick von der Brücke aufs Unterwasser der Schleuse.

A look from the bridge at the downstream exit of the lock.

Das Oberwasser der Schleuse von der anderen Seite der Ruhr aus gesehen; im Vordergrund der Teil der Ruhr, der zum Ruhrwehr führt. Auch hier gibt es ein „Ortsschild“ für die Schleuse.

The upstream exit of the lock as seen from the other side of the Ruhr, with the portion of the Ruhr that eventually flows down the Ruhr Weir in the foreground. This side has a „city limit“ sign for the lock as well.

Die Schleuse mit geschlossenem Obertor. Auch nach dem Umbau verfügt die Ruhrschleuse immer noch sowohl im Ober- als auch Unterwasser über Schiebetore. Leider ist das Oberwasser der Schleuse nicht zugänglich; dort befindet sich ein Naturschutzgebiet.

The lock with its upper gate closed. The Ruhr Lock is still equipped with sliding upper and lower gates following the renovation. Unfortunately, the upstream area is off limits; it has been declared a nature reserve.

Das geschlossene Untertor. Ds gelbe Dreieck fand sich früher auch auf den alten Untertoren der Schleusen am Rhein-Herne-Kanal, die bis Anfang der 1980er Jahre ebenfalls als Schiebetore konzipert waren.

The closed lower gate. The yellow triangle could also be found on the old lower gates of the Rhine-Herne Canal locks, which were equipped with sliding gates as well until the early 1980s.

Sobald beide Tore geschlossen sind, kann die Schleuse mit Wasser gefüllt werden.

Once boths gates are closed, the lock can be filled with water.

Sobald der Wasserstand innerhalb der Schleusenkammer gleichauf mit dem Wasserstand im Oberwasser ist, kann das Obertor geöffnet werden.

Once the water level inside the lock’s chamber has reached the upstream water level, the upper gate can slide open.

Die Schleuse mit geöffnetem Obertor.

The lock with its upper gate opened.

Sobald das Obertor geöffnet ist, können Schiffe in die Schleuse einfahren.

Once the upper gate is opened, ships may enter the lock.

Sobald alle Schiffe in der Schleuse vertäut wurden, wird das Obertor wieder geschlossen. Eine Kammerlänge von 311 Metern bietet reichlich Platz für Schiffe. Anders als in den Schleusen des Rhein-Herne-Kanals gibt es hier jedoch keinen Rammschutz, der verhindert, dass Schiffe das Tor beschädigen.

Once all ships have been moored inside the lock, the upper gate can be closed again. A chamber with a length of 311 meters offers plenty of room for ships. Unlike the Rhine-Herne Canal locks, however, this lock doesn’t have a barrier that would prevent ships from damaging the gate.

Genau wie im Falle der Schleuse Duisburg-Meiderich wird auch hier das Wasser durch verschließbare Schütze in der der Kammersohle abgelassen, so dass mittels des Prinzips der kommunizierenden Gefäße ein Ausgleich zwischen dem Wasserstand innerhalb und außerhalb der Schleusenkammer hergestellt werden kann.

Just like the Lock Duisburg-Meiderich, this lock also drains the water via sealable paddles in the chamber’s floor, thereby creating a balance between the water levels inside and outside the chamber by utilizing the principle of communicating vessels.

Der Wasserstand innerhalb der Schleusenkammer sinkt.

The water level inside the lock chamber is dropping.

Würde das Wasser nicht unterhalb der Wasseroberfläche abgelassen werden, wären die entstehenden Stömungen noch stärker.

If the water wasn’t drained below the water surface, it would cause even stronger currents.

Am Schleusentor erkennt man sehr gut, wie hoch das Wasser gespritzt ist.

On the lock’s gate, you can see very well how high the water has splashed.

Sobald der Wasserstand innerhalb der Schleusenkammer gleichauf mit dem Wasserstand im Unterwasser ist, kann das Untertor geöffnet werden.

Once the water level inside the lock’s chamber has reached the downstream water level, the lower gate can slide open.

Sobald das Untertor geöffnet ist, können die Schiffe die Schleuse verlassen.

Once the lower gate is opened, the ships may leave the lock.

Das Rückpumpwerk Duisburg wurde früher genutzt, um bei Bedarf Wasser aus dem Unterwasser ins Oberwasser zurückzupumpen. In den späten 1990er Jahren wurde das Pumpwerk außer Betrieb genommen. Seine Funktion wird heute vom Anfang der 1980er Jahre erbauten Rückpumpwerk Duisburg-Meiderich übernommen, das sich weniger als einen Kilometer entfernt am Rhein-Herne-Kanal befindet (siehe hierzu den Beitrag zur Schleuse Duisburg-Meiderich). Da es sich bei der Ruhr um ein Fließgewässer handelt, ist ein Rückpumpen des Wassers ins Oberwasser, wenn überhaupt, sowieso nur in geringem Umfang erforderlich.

The Pumping Station Duisburg was previously used to pump water from the downstream level back into the upstream level. In the late 1990s, the pumping station was put out of service. These days, its former function is carried out by the Pumping Station Duisburg-Meiderich built in the late 1980s, which is located at the Rhine-Herne Canal, less than a mile away (see the previous report on the Lock Duisburg-Meiderich). Since the Ruhr is a body of moving water, pumping back water into the upstream level is only required to a small degree, if at all.

Eine Tafel mit Informationen zur Schleuse. Die Ruhrschleuse ist Teil der Route der Industriekultur, einem Projekt des Regionalverbandes Ruhr, das als touristische Themenstraße viele Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebietes verbindet. An vielen Stellen finden sich solche Tafeln mit historischen Fotos und Informationen zu Funktion und Geschichte der jeweiligen Anlage.

A chart with information on the lock. The Ruhr Lock is part of the Industrial Heritage Trail (German: „Route der Industriekultur“, i.e. „route of industrial culture“), a project supervised by the Regionalverband Ruhr, which connects many sights of the Ruhr area as a tourist route. Many places feature charts like this one, with historic photos and information on the purpose and history of the site in question.

Etwa einen Kilometer flussaufwärts von der Ruhrschleuse befindet sich ein kurzer Verbindungskanal, der den Unterlauf der Ruhr mit dem Rhein-Herne-Kanal im Oberwasser der Schleuse Duisburg-Meiderich verbindet. Dies ermöglicht die Nutzung der Ruhrschleuse Duisburg als zweite Kammer für die Schleuse Meiderich. Die Brücke über den Verbindungskanal ist für Fußgänger und Radfahrer im Normalfall frei zugänglich und stellt die Verbindung zwischen Ruhrwehr Duisburg, Ruhrschleuse Duisburg und Schleuse Duisburg-Meiderich einerseits und dem ehemaligen Leinpfad, der am Rhein-Herne-Kanal entlang weiter nach Oberhausen führt, her.

About a kilometer (less than a mile) upstream from the Ruhr Lock, there is a short canal that connects the lower Ruhr to the Rhine-Herne Canal, specifically the Lock Duisburg-Meiderich’s „upstream“ water level. This allows using the Ruhr Lock Duisburg as a second chamber for the Meiderich lock. The bridge crossing the small channel is freely accessible for pedestrians and cyclists under normal circumstances. It connects the Ruhr Weir Duisburg, the Ruhr Lock Duisburg and the Lock Duisburg-Meiderich on one side and the former towpath running alongside the Rhine-Herne Canal all the way to Oberhausen and beyond on the other side.

Das Hochwassersperrtor wird bei Ruhrhochwasser geschlossen, um eine Überflutung des Rhein-Herne-Kanals zu verhindern. Ein Bild des Sperrtores kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 1952 findet sich hier.

The floodgate is closed in the case of a flood in the Ruhr in order to prevent flooding the Rhine-Herne Canal. A photo of the floodgate shortly after construction was completed in 1952 can be found here.

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Nerf N-Strike Elite Rampage: Original vs. 2014

Genau wie vom Nerf N-Strike Elite Strongarm und Retaliator gibt es auch vom Rampage seit einiger Zeit eine Sparversion mit weniger Bemalungen.

Just like in the case of the Nerf N-Strike Elite Strongarm and Retaliator, the Rampage also exists in an economy version with fewer paint operations that has been available for a while now.

Die Verpackung der Originalversion ist links zu sehen, die Verpackung der Sparversion rechts. Beide Fotos entstanden im selben Laden. Bisher habe ich den Begriff „Sparversion“ nur in Bezug auf die Bemalungen verwendet — den Preisschildern nach zu urteilen schien es aber zumindest bei Karstadt tatsächlich einen Preisunterschied zwischen den beiden Versionen zu geben: Eine davon war tatsächlich um 5 Euro günstiger!

Wie schon im Falle der anderen Blaster wurde auch hier das Gesicht des Nerf-Models per Bildbearbeitungssoftware durch einen deutlich jüngeren Jungen ersetzt. Der Blaster selbst wurde ebenfalls nachbearbeitet, es fehlt unter anderem der seitliche weiße Streifen inklusive der schwarzen Detailbemalungen.

The packaging of the original version can be seen to the left, the packaging of the economy version to the right. Both photos were taken at the same store. Thus far, I’ve only used the term „economy version“ with regard to the paint operations — judging from the price tags underneath, however, there appears to have existed an actual price difference between the two versions at least as far as Karstadt stores were concerned: One of them was actually 5 Euros cheaper!

Just like in the other blasters‘ case, the face of the Nerf model has been replaced with a considerably younger boy using a photo editing software. The blaster itself has been edited as well; among other things, the white stripe on the side including the black detail paint operations is missing.

Die Originalversion des Rampage zum Vergleich. Bei dem auf der Verpackung abgebildeten Blaster handelt es sich um einen Prototypen, der von der endgültigen Version abweicht: Der weiße Streifen oberhalb des Namenszugs wurde für die serielle Produktion ergänzt, ferner wurden die drei diagonalen schwarzen Streifen im hinteren Bereich des Blasters durch ein modelliertes und orangefarben bemaltes „Nerf“-Logo ersetzt. Zudem findet sich an der Seite in der seriellen Version lediglich ein dünner weißer Streifen mit einem etwa gleich großen schwarzen Streifen darüber, während den Prototypen noch ein dicker weißer Streißen mit einem dünnen schwarzen Streifen in der Mitte zierte.

The original version of the Rampage for comparison. The version depicted on the packaging is actually a prototype that differs from the final product: The white stripe above the name tag was added for the mass production version, while the three diagonal black stripes in the rear section of the blaster were replaced by a sculpted „Nerf“ logo that was highlighted with orange paint. Furthermore, there is only a thin white stripe on the side of the mass production version, with a black stripe of roughly the same size above it, whereas the prototype sported a thick white stripe with a thin black stripe in the center.

Die Rückseite der Verpackungen. Original links, Sparversion rechts. Den Griff des auf der Verpackung der Originalversion abgebildeten Prototyps ziert lediglich ein weißes Fünfeck, bei dem es sich tatsächlich um eine Einbuchtung handelt, innerhalb derer auf dem tatsächlichen Blaster ein „N-Strike Elite“-Logo eingraviert ist. Bei der Sparversion ist das Logo genau wie schon im Falle der tatsächlichen Originalversion des Blasters weißes bemalt. Auch das orangefarbene „Nerf“-Logo im hinteren Bereich des Blasters findet sich so tatsächlich schon auf der tatsächlichen Originalversion. Anders als auf der Vorderseite sind auf der Seite des Blasters noch ein schwarzer sowie ein kürzerer weißer Streifen zu sehen, die sich jedoch in ihrer Länge von der seriellen Originalversion unterscheiden, zudem ist die Position der beiden Streifen vertauscht.

Das 25-Dart-Trommelmagazin weist ebenfalls Unterschiede auf: Zierte die Originalversion noch ein orangefarbenes „N-Strike Elite“-Logo auf der Vorderseite und eine schwarze Bemalung für die modellierte Aufschrift „25 MAX“, so ist das „N-Strike Elite“-Logo der Sparversion nunmehr schwarz, und der eingravierte „25 MAX“-Schriftzug ist unbemalt.

The back of the packaging. Original version on the left, economy version on the right. The handle of the prototype depicted on the original version’s packaging simply sports a white pentagon, which is in fact an indentation with a sculpted „N-Strike Elite“ logo on the actual blaster. The economy version has the logo highlighted with white paint, just like the mass production original version. The orange „Nerf“ logo in the rear section of the blaster can already be found on the mass production original version as well. Contrary to the front side of the packaging, a black stripe and a shorter white stripe are still depicted on the side of the blaster, which differ in size from the original final production version, and on top of that, their positions have been swapped.

The 25 dart drum has been changed as well: Whereas the original version sported an orange „N-Strike Elite“ logo on the front and black paint operations for the sculpted „25 MAX“ inscription, the economy version’s „N-Strike Elite“ logo is black instead, and the „25 MAX“ inscription is left unpainted.

Weitere Änderungen zwischen den beiden Verpackungsvarianten betreffen das „Nerf“-Logo in der oberen linken Ecke und den Namen „Rampage“ in der oberen rechten Ecke, die beide ein wenig verschoben wurden, ferner das „20M“-Logo, das um ein „+“ ergänzt wurde, sowie die mehrsprachigen Aufschriften: In der englischen, spanischen, italienischen, niederländischen, schwedischen, dänischen und russischen Version wurde der Begriff „25-Dart-Trommelmagazin“ um das Wort „Magazin“ in der jeweiligen Sprache gekürzt, zudem wurden in der spanischen, portugiesischen, schwedischen, dänischen, griechischen und russischen Version minimale kosmetische grammatikalische Änderungen vorgenommen — in den meisten Fällen wurde schlicht das jeweilige Wort für „mit“ durch das entsprechende Wort für „für“ ersetzt oder umgekehrt.

Ferner wurde bei den Warnhinweisen im unteren Bereich der Verpackung in mehreren Sprachen ein Wort geändert: In der portugiesischen Version wurde „advertência“ („Warnung“) gegen „atenção“ („Achtung“ oder „Vorsicht“) ausgetauscht, in den übrigen drei Fällen wurde dagegen umgekehrt das jeweilige Wort für „Achtung“ oder „Vorsicht“ durch das Wort für „Warnung“ ersetzt — in der italienischen Version wurde „attenzione“ zu „avvertenza“, in der griechischen Version „προσοχή“ zu „προειδοποιηση“ und in der ungarischen Version „figyelem“ zu „figyelmeztetés“. Diese Änderungen führten zugleich zu einem geänderten Zeilenumbruch. Der mehrsprachige Hinweis „Reichweite bis zu 22 Metern“ wurde ersatzlos gestrichen.

Further changes between both packaging variants affect the „Nerf“ logo in the upper left corner and the name „Rampage“ in the upper right corner, both of which were moved around a little bit; furthermore the „20M“ logo, which had a „+“ added; and lastly the multilingual labels: The English, Spanish, Italian, Dutch, Swedish, Danish and Russian translations of the term „25 dart drum magazine“ dropped the word „magazine“ for those languages; in addition, the Spanish, Portuguese, Swedish, Danish, Greek and Russian versions were subject to minor cosmetic grammatical change — in most cases, the word for „with“ was simply replaced with the respective word for „for“ or vice versa.

Furthermore, the warning labels in the lower section of the packaging saw a word changed in several languages: The Portuguese version replaced „advertência“ (warning“) with „atenção“ („attention“ or „caution“), whereas the other three instances went the opposite direction and replaced the word for „attention“ or „caution“ with the respective word for „warning“ — the Italian version changed it from „attenzione“ to „avvertenza“, the Greek version changed it from „προσοχή“ to „προειδοποιηση“, and the Hungarian version changed it from „figyelem“ to „figyelmeztetés“. These changes also resulted in a different line break. The note „fires up to 22 meters“ in several languages above the warning label was dropped entirely.

Fünf Monate nach Veröffentlichung dieses Blogbeitrags sind die Preise für den Rampage so weit gesunken, dass sich der Kauf eines zweiten Exemplars mittlerweile durchaus lohnt (zwischen 25 und 28 Euro je nach Händler). Daher reiche ich an dieser Stelle nun endlich den Vergleich zwischen den Blastern selbst nach.

Die ursprüngliche Version befindet sich oben, die Sparversion unten. Die schwarzen und weißen Streifen auf der Seite des Blasters, die auf der Rückseite der Verpackung der Sparversion noch abgebildet sind, auf der Vorderseite jedoch fehlen, finden sich auch auf dem tatsächlichen Blaster nicht mehr. Die auf der Verpackung nicht abgebildete Seite des Blasters hat es mal wieder noch schlimmer getroffen, hier fehlen zusätzlich auch noch die Bemalungen des „Rampage“-Schriftzuges im vorderen Bereich des Blasters sowie die weiße Bemalung des eingravierten „N-Strike Elite“-Logos auf dem Griff.

Five months after I originally published this blog entry, the prices for the Rampage have dropped so far that purchasing a second specimen is now easily affordable (between 25 and 28 Euros, depending on the store). Therefore, I hereby finally provide a direct comparison between the blasters themselves.

The original version is located on top, the economy version below. The black and white stripes on the side of the blaster that were depicted on the back of the packaging but missing on the front of the packaging are no longer included on the blaster itself either. Once again, the side not depicted on the packaging is even worse off, with the the paint operations for the sculpted „Rampage“ inscription and the white paint operation for the „N-Strike Elite“ logo on the handle missing as well.

Ebenfalls ausgelassen wurde eine dunkelgraue Detailbemalung über der silbernen Bemalung auf der Unterseite des Blasters sowie die orangefarbene Bemalung für das eingravierte „N-Strike Elite“-Logo auf der vorderen Seite des Magazinhalters.

More omissions include a dark gray paint operation on top of the silver paint operation on the underside of the blaster and the orange paint operation for the sculpted „N-Strike Elite“ logo on the front side of the drum connector.

Auch das 25-Dart-Trommelmagazin hat sich geändert, wie schon teilweise auf der Verpackung zu erkennen ist. Im Gegensatz zum auf der Verpackung der Originalversion abgebildeten Prototypen ist die kreisrunde Fläche in der Mitte der Trommel tatsächlich schwarz bemalt, und nicht nur das eingravierte „N-Strike Elite“-Logo ist orange bemalt, sondern auch das kleinere „Nerf“-Logo, das sich darüber befindet. Die Sparversion verzichtet dagegen auf die Bemalung der runden Fläche, das „N-Strike Elite“-Logo ist, wie schon auf der Verpackung zu sehen, nunmehr schwarz bemalt, und auf die Bemalung des „Nerf“-Logos wurde komplett verzichtet. Lediglich die schwarze Bemalung des eingravierten „FRONT“-Schriftzugs wurde beibehalten.

The 25 dart drum has been changed well, as partially shown on the packaging. Contrary to the prototype depicted on the packaging of the original version, the circular surface in the center of the drum is painted black, and not only is the sculpted „N-Strike Elite“ logo painted orange, but so is the smaller „Nerf“ logo above it. The economy version, by contrast, omits the paint operation for the circular surface, and as depicted on the packaging, the „N-Strike Elite“ logo is now painted black, and the „Nerf“ logo is left unpainted. Only the black paint operation for the sculpted „FRONT“ inscription is kept.

Der eingravierte „25 MAX“-Schriftzug auf der rechten Seite behält seine schwarze Bemalung, das Gegenstück auf der linken Seite ist dagegen nunmehr unbemalt.

The sculpted „25 MAX“ inscription on the right side is still painted black, whereas the paint operations for its counterpart on the left side are omitted.

Ein kleines Detail, das ergänzt wurde, betrifft das obere Ende des Magazins, dort wo die Darts eingeführt werden: Hinter dem Pfeil, der die Schussrichtung der Darts anzeigt, wurde auf beiden Seiten eine aufgedruckte „25“ ergänzt. Dabei handelt es sich um eine Änderung, die sämtliche Clip-Magazine betrifft. Mehr dazu in einem zukünftigen Blogbeitrag.

Mit bestem Dank an Tanafor, Achilles1943, Henriquedematos, dhunter, General Magnus, Cheem The Rup, Ra88, Optimus Prime 3, Taggenagger, Zhadow, Fighbird, Transquito, Knightdramon, AnegefalosGR, BlackMegatron, Spearhead, BB Shockwave, Zahrumac und Russian fan für ihre Erläuterungen bezüglich der Änderungen in den spanischen, portugiesischen, italienischen, niederländischen, schwedischen, dänischen, griechischen, ungarischen und russischen Texten!

A small detail that has been added affects the upper ende of the clip, where the darts are inserted: Behind the arrow that indicates the direction the darts are supposed to face, a tampographed „25“ has been added on both sides. This is a change that affects all clip magazines. More on that in a future blog entry.

Special thanks to Tanafor, Achilles1943, Henriquedematos, dhunter, General Magnus, Cheem The Rup, Ra88, Optimus Prime 3, Taggenagger, Zhadow, Fighbird, Transquito, Knightdramon, AnegefalosGR, BlackMegatron, Spearhead, BB Shockwave, Zahrumac and Russian fan for their explanations regarding the changes to the Spanish, Portuguese, Italian, Dutch, Swedish, Danish, Greek, Hungarian and Russian texts!