Dillinger Hütte

Der letzte Teil meiner Reise durchs Saarland führte mich nach Dillingen. Dort befindet sich das letzte aktive Hüttenwerk des Saarlandes, die Dillinger Hütte.

Da es sich bei der Dillinger Hütte um ein aktives Werk handelt, kann man das Gelände nicht einfach so betreten. Glücklicherweise führt eine öffentliche Verkehrsstraße direkt am Werk vorbei, so dass man einen guten Blick auf einige der Aktivitäten im Inneren hat.

The last part of my journey through the Saarland led me to Dillingen, a city that is home to the Saarland’s last remaining active ironworks site, the Dillinger Hütte.

Since the Dillinger Hütte is an active plant, it’s not possible to simply enter the premises. Fortunately, a public road passes by very close to the plant, which allows for a good look at some of the activities inside.

Hochofen 5 der Dillinger Hütte vom Wohngebiet nördlich der Innenstadt aus gesehen.

Blast furnace no. 5 of the Dillinger Hütte as seen from the residential area north of downtown Dillingen.

Hochofen 5 gesehen von einem der Werkstore, am Kreisverkehr neben dem Marienhaus-Klinikum.

Blast furnace no. 5 as seen from one of the entrance gates, at the roundabout near the Marienhaus hospital.

Hochofen 5 mit einem der Werksparkplätze im Vordergrund.

Blast furnace no. 5 with one of the staff parking lots in the foreground.

Ein Blick über die Werksmauer ermöglicht erstmals die Sicht auf Hochofen 4. Leider vom Baum auf der linken Seite verdeckt: Hochofen 3.

A look over a one of the site’s outer walls allows a first glimpse of blast furnace no. 4. Unfortunately obscured by the tree on the left: Blast furnace no. 3.

Freie Sicht auf Hochofen 5 von der Brücke über die Prims. Die Prims fließt mitten durchs Werksgelände der Dillinger Hütte und mündet etwa einen Kilometer westlich von hier in die Saar. Hochofen 5 befindet sich im Werksteil nördlich der Prims, Hochofen 3 und 4 im südlichen Teil.

A clear view of blast furnace no. 5 as seen from the bridge across the Prims. The Prims passes right through the premises of the Dillinger Hütte and flows into the Saar about a kilometer (less than a mile) to the west from here. Blast furnace no. 5 is located north of the Prims, blast furnaces no. 3 and 4 on the south side.

Nahaufnahme von Hochofen 5 aus der Nähe der Hauptzufahrt zum Werk.

Close-up of blast furnace no. 5 taken from near the site’s main entrance gate.

Nahaufnahme der Abstichhalle von Hochofen 5, mit Gasometer im Hintergrund. In Dillingen verfügen die Abstichhallen der Hochöfen über eine klar erkennbare Beschilderung.

Close-up of the casthouse of blast furnace no. 5, with a gas holder in the background. The casthouses of the blast furnaces in Dillingen are clearly labeled.

Hochofen 3 und 4 gesehen von der Saarlouiser Straße, die am Werk vorbeiführt. Rechts außerhalb des zweiten Bildes befindet sich das Ortsschild von Dillingen.

Blast furnaces no. 3 and 4 as seen from the main road (Saarlouiser Straße) that passes by the site. The Dillingen city limit sign is located to the right outside the image frame of the second photo.

Auch die Abstichhalle von Hochofen 4 ist klar ausgeschildert.

The casthouse of blast furnace no. 4 is clearly labeled as well.

Hochofen 4 links, mit Staubsack im Vordergrund, rechts daneben Hochofen 3 und rechts daneben wiederum die Kohlemahlanlage. Der Staubsack dient zur Reinigung des im Hochofen entstehenden Gichtgases von Verunreinigungen. Wie man auf dem Bild erkennt, erfolgt die Beschickung der Hochöfen in Dillingen per Band.

Die Gichtgasrohre von Hochofen 4 haben vor einigen Jahren einen neuen Schutzanstrich erhalten, zu erkennen an der grauen Farbe. Der gelbe Anstrich der Geländer, der sich auch an Hochofen 3 und 5 findet, existert mindestens seit 2003, kann jedoch seither erneuert worden sein.

Rechts sind außerdem noch ein paar weitere Winderhitzer zu sehen, die einst zu einem der älteren Hochöfen gehörten. Der Hochofen selbst ist längst verschwunden, aber da für den Bau von Winderhitzern früher häufig Asbest verwendet wurde, steht ein Abriss ziemlich weit unten auf der Liste der Prioritäten.

Blast furnace no. 4 to the left, with the dust catcher in the foreground, blast furnace no. 3 to the right and the coal grinder even further to the right. The dust catcher is used to remove impurities from the generated furnace gas. As can be seen in the photos, charging of the blast furnaces in Dillingen is done via conveyors.

The gas pipes of blast furnace no. 5 have been given a new protective paint job a few years ago, recognizable by the gray color. The yellow paint job of the rails, which can also be found on blast furnace no. 3 and 5, exists at least since 2003, but might have been renewed since then.

Some more Cowper stoves can also be seen on the right. Those once belonged to one of the older blast furnaces, which is long gone. Since asbestos was often used in the construction of Cowper stoves back in the day, demolishing them is very far down on the list of priorities for now.

Der günstige Standort der Abstichhalle erlaubt von der Straße einen guten Blick ins Innere. Hier wird gerade ein Torpedopfannenwagen mit flüssigem Roheisen gefüllt.

The convenient location of the casthouse allows for a good look at the inside from the road. Here, a torpedo car is being filled with liquid pig iron.

Die Zentralkokerei Saar mit Löschturm links und Gasometer im Hintergrund.

The coking plant (Zentralkokerei Saar) with a quenching tower to the left and a gas holder in the background.

Völklinger Hütte / Völklingen Ironworks

Der zweite Teil meiner Reise durchs Saarland führte mich nach Völklingen. Dort befindet sich ebenfalls ein ehemaliges Hüttenwerk, die 1986 stillgelegte Völklinger Hütte, die heute nicht nur unter Denkmalschutz steht, sondern 1994 gar ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die ganze Anlage wird als Museum betrieben und ist gegen Erwerb einer Eintrittskarte vor Ort frei begehbar. (Ich habe 15 Euro gezahlt; mehr Details zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen auf der Webseite der Völklinger Hütte.)

Leider war ich so wahnsinnig, die Fahrt von Neunkirchen nach Völklingen mit dem Fahrrad zu unternehmen. Aus dem Ruhrgebiet kenne ich halt nur ebenes Gelände. Nie hätte ich geahnt, dass es im Saarland so viele Berge gibt! Als ich abends wieder im Hotel ankam, war ich völlig geplättet.

The second part of my journey through the Saarland led me to Völklingen, a city that is home to another former ironworks plant. Völklingen Ironworks („Völklinger Hütte“ in German) was decommissioned in 1986 and is not only under monument protection today, but was in fact added to the list of UNESCO World Cultural Heritage Sites in 1994. The entire site is maintaned as a museum and can be freely walked around in; you only need to purchase a ticket on site. (I paid 15 Euros; more details on opening hours and admittance fees on the official Völklingen Ironworks website.)

Unfortunately, I was insane enough to make the trip from Neunkirchen to Völklingen by bike. As a resident of the Ruhr area, I’m only used to an even territory. I’d never have guessed that there are so many mountains in the Saarland! When I finally arrived back at the hotel in the evening, I was completely exhausted.

Die Völklinger Hütte von der Rathausstraße in der Innenstadt aus gesehen. Während Neunkichen (siehe den vorangegangenen Beitrag zum Alten HüttenAreal Neunkirchen) den Strukturwandel geschafft hat und sich heute als moderne Stadt mit attraktiver Innenstadt präsentiert, erinnert Völklingen eher an Stadtviertel, wie man sie in nahezu jeder Stadt des Ruhrgebiets findet. Ich würde nicht so weit gehen, von einem „sozialen Brennpunkt“ zu reden, aber der Unterschied zu Neunkirchen ist schon auffällig.

Völklingen Ironworks as seen from the Rathausstraße in downtown Völklingen. Whereas Neunkirchen (see the previous report on the „Altes HüttenAreal Neunkirchen„) has successfully managed the structural change and presents itself as a modern city with an attractive downtown these days, Völklingen reminds me more of districts as found in nearly every major city in the Ruhr area. I wouldn’t go so far and call it a „deprived area“, but the difference when compared with Neunkirchen is glaring.

Die Völklinger Hütte vom gegenüberliegenden Ufer der Saar aus gesehen. Im zweiten Bild erkennt man links vor dem Hochofen die Gasreinigung.

Völklingen Ironworks as seen from the opposite shore of the Saar. In the second photo, the gas cleaning plant can be seen in front of the blast furnace on the left.

Zu den noch aktiven Anlagen des Werks gehören diese beiden Gasometer, die auf dem ersten Bild von der Gichtbühne der Völklinger Hütte aus zu sehen sind (im Vordergrund eine der alten Gichtgasleitungen) und auf den beiden anderen Bildern vom gegenüberliegenden Ufer der Saar. Beim größeren der beiden handelt es sich um einen Scheibengasometer, beim kleineren um einen Teleskopgasometer. Die Gasometer werden heute vom benachbarten Stahlwerk der Saarstahl AG genutzt.

The few installations of the plant that are still in use today include these two gas holders, which are seen from the charging platform of Völklingen Ironworks on the first photo (with one of the old gas pipes in the foreground), and from the opposite shore of the Saar on the other two photos. The larger of the two is a „dry seal“ gas holder, the smaller one a telescopic gas holder. The two gas holders are used by the neighboring steel plant operated by Saarstahl AG these days.

Im benachbarten, noch aktiven Werksteil der Saarstahl AG befindet sich außerdem dieser moderne Gasometer, der 2008 in Betrieb gegangen ist.

This modern gas holder, which was put into service in 2008, is standing in the neighboring, still active part of the plant operated by Saarstahl AG.

Die Völklinger Hütte vom Eingangsbereich des Globus-Marktes in Völklingen aus gesehen, im Vordergrund der Alte Bahnhof Völklingen.

Völklingen Ironworks as seen from the entrance area of the Völklingen Globus hypermarket, with the old Völklingen train station in the foreground.

Die Völklinger Hütte von der Rathausstraße in der Nähe der Brücke über die Saar aus gesehen. Im Vordergrund eine aktive, moderne Gasleitung mit Schutzanstrich.

Völklingen Ironworks as seen from the Rathausstraße near the bridge over the Saar. That’s a modern, active gas pipe with a protective paint job in the foreground.

Die Völklinger Hütte vom Völklinger Platz aus gesehen. Links außerhalb des Bildes befindet sich der Eingangsbereich zum Weltkulturerbe.

Völklingen Ironworks as seen from the Völklinger Platz. The entrance area to the World Cultural Heritage is located outside of the image frame to the left.

Eine Schautafel im Eingangsbereich informiert die Besucher über die Geschichte der Völklinger Hütte.

A chart in the entrance area informs visitors about the history of Völklingen Ironworks.

Zwei einsame Winderhitzer neben der alten Sinteranlage.

Two lonely Cowper stoves next to the old sinter plant.

Die Völklinger Hütte in ihrer ganzen Breite von der Gebläsehalle aus gesehen.

Völklingen Ironworks in its entirety as seen from the blast house.

Eine Diesellok mit einem Güterwaggon nahe dem Eingangsbereich.

A diesel locomotive with a freight car near the entrance area.

Die Hochofengruppe vom Eingangsbereich aus gesehen.

The blast furnace group as seen from the entrance area.

Ein Diagramm im XXL-Format, das anschaulich den Hochofenprozess erklärt. Im Gegensatz zu den meisten Informationstafeln im Bereich der Völklinger Hütte ist dieses „nur“ zweisprachig auf Deutsch und Französisch gehalten.

A diagram in XXL format that illustrates the blast furnace process comprehensively. Unlike most charts at Völklingen Ironworks, this one is „only“ bilingual, in German and French.

Die meisten Informationstafeln der Völklinger Hütte sind dreisprachig (Deutsch, Französisch und Englisch) gehalten. Diese hier erklärt im Gegensatz zu den meisten anderen nicht die Funktion einer Anlage, sondern informiert über den Einsatz von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs.

Most text charts at Völklingen Ironworks are trilingual (German, French and English). Unlike most of the others, this one doesn’t explain the purpose of an installation, but informs about the use of forced laborers during World War II.

Das hier ist die Kokerei, in der das Koks für die Hochöfen erzeugt wurde.

This is the coking plant, where the coke for the blast furnaces was produced.

Die Maschinenseite der Kokerei mit den Koksofenbatterien und einer der zwei Kokskohlenstampfmaschinen, mit der die zuvor in den Kohlemühlen gemahlene Kohle zusammengepresst und anschließend in die Koksofenkammern eingeschoben wurde, wo sie dann zu Koks verarbeitet wurde.

The machine side of the coking plant with the coke oven batteries and one of the two coke ramming machines, which compressed the coal that had previously been milled in the coal mills and then pushed it into the coke oven chambers, where it was then processed into coke.

Die Koksseite der Kokerei. Hier wurde der glühende Koks aus den Ofenkammern gedrückt, fing sofort an zu brennen und musste mit Wasser gelöscht werden.

The coke side of the coking plant. Here, the glowing coke was pressed out of the oven chambers, immediately started to burn and had to be quenched with water.

Der Koksschrägaufzug, über die der Koks von der Kokerei auf die Gichtbühne der Hochofenanlage transportiert wurde, befand sich zur Zeit meines Besuchs gerade in Reparatur.

The inclined coke lift, which transported the coke from the coking plant to the charging platform of the blast furnace group, was undergoing repairs at the time of my visit.

Das komplette Panorama der Hochofengruppe mit dem Eisenerzschrägaufzug und den Winderhitzern. Der weltweit einmalige Schrägaufzug transportierte das Rohmaterial aus der Möllerhalle hoch auf die Gichtbühne. Leider war er auch mit einer der Gründe dafür, dass sich die Völklinger Hütte letztendlich nicht mehr rentierte: Da der Schrägaufzug die gesamte Hochofengruppe mit Eisenerz versorgte und für eine Höhe von exakt 27 Metern ausgelegt war, konnten die Hochöfen anders als in anderen Werken nicht vergrößert werden, so dass Völklingen auf Dauer nicht mit dem technischen Fortschritt der Eisen- und Stahlindustrie mithalten konnte.

The entire panorama of the blast furnace group with its inclined iron ore lift and the Cowper stoves. The inclined lift, which is unique in the entire world, transported the raw materials from the burden shed up to the charging platform. Unfortunately, it was also one of the reasons why Völklingen Ironworks wasn’t profitable anymore in the long run: Because the inclined lift was designed for a height of exactly 27 meters (that’s a little over 88 feet for the Americans among you), the blast furnaces couldn’t simply be rebuilt larger, as was the normal procedure in other ironworks plants, and therefore Völklingen ultimately wasn’t able to keep up with the technological progress in the iron and steel producing industry.

Die Möllerhalle. Hier wurden die verschiedenen Rohstoffe, mit denen die Hochöfen beschickt wurden, gelagert und zusammengestellt. Dazu gehörten neben Eisenerz auch Metallschrott, Sinter, Kalk und Koks.

The burden shed. Here, the various raw materials used to charge the blast furnaces were stored and composed. Aside from iron ore, those also included scrap metal, sinter, lime and coke.

Bevor wir den Hochofen erklimmen, noch ein letzter Blick auf den unteren Teil der Winderhitzer.

Before we climb the blast furnace, one final look at the lower portion of the Cowper stoves.

Und hier sind sie vom Maschinenhaus des Erzschrägaufzugs aus gesehen. Hinweis: Genau wie in Neunkirchen besteht auch in Völklingen für die Gichtbühne Helmpflicht! Die Helmausgabe befindet sich in der Nähe des Aufgangs zur Gichtbühne.

And here they are as seen from the machine house of the inclined ore lift. Note: Just like in Neunkirchen, helmets are also mandatory for the charging platform in Völklingen! Helmets are available near the staircase leading up to the charging platform.

Ein kleiner Eindruck von dem Gewirr aus Stahlträgern, Rohren und Laufstegen im Inneren der Anlage.

A small impression of the maze of steel columns, pipes and catwalks inside the plant.

Kokerei und Koksschrägaufzug von der Gichtbühne aus gesehen.

The coking plant and the inclined coke lift as seen from the charging platform.

Ein Blick ins Innere des Erzschrägaufzaugs von der Gichtbühne aus.

A look inside the inclined ore lift from the charging platform.

In Völklingen wurde das Eisenerz genau wie in Neunkirchen in Erzkübeln über eine Hängebahnanlage zu den Hochöfen transportiert.

In Völklingen, ore buckets were used to transport the iron ore to the blast furnaces via a monorail system, just like in Neunkirchen.

Ein Fülltrichter zur Begichtung eines Hochofens. Hier wurde abwechselnd Möller und Koks eingefüllt.

A charging funnel used to charge a blast furnace. Burden and coke were alternatively filled in here.

Winderhitzer mit frisch aussehendem Schutzanstrich.

Cowper stoves with a fresh-looking protective paint job.

Ein rostiger Winderhitzer mit abgenutzem Schutzanstrich.

A rusty Cowper stove with a worn protective paint job.

Der höchste für Besucher zugängliche Punkt der Völklinger Hütte befindet sich ebenfalls auf einer Winderhitzer-Gruppe.

The highest point of Völklingen Ironworks open to visitors is also located on top of a group of Cowper stoves.

Das Gewirr von Gichtgasrohren oberhalb der Hochöfen. Eines der Nebenprodukte des Hochofenprozesses ist Gichtgas, ein giftiges und leicht brennbares Gas, das unter anderem zur Energieerzeugung genutzt werden kann. Da nicht immer so viel Gas benötigt wird, wie in den Hochöfen freigesetzt wird, befinden sich an der Spitze der Rohre Ablassventile, auch „Bleeder“ genannt, über die das Gas bei zu hohem Druck abgelassen werden kann. Damit dies nicht zu oft nötig ist (schließlich ist Gichtgas hochgiftig!), kann überschüssiges Gas zunächst in einem Gasometer gespeichert werden.

The maze of furnace gas pipes on top of the blast furnaces. One of the by-products of the blast furnace process is furnace gas, a toxic and highly flammable gas that can be used to generate power, among other things. Since the amount of gas generated in the blast furnaces isn’t always needed, the excess gas can be released through the bleeder valves on the very top of the pipes if the pressure becomes too high. In order to avoid this being necessary too often (after all, furnace gas is highly toxic!), excess gas can be temporarily stored in a gas holder.

Die Gasreinigung. Hier wurde das freiwerdende Gichtgas von Verunreinigungen befreit. Auf dem zweiten Bild ist im Hintergrund das moderne Stahlwerk der Saarstahl AG zu erkennen.

The gas cleaning plant. Here, impurities were removed from the generated furnace gas. In the second photo, the modern steel plant operated by Saarstahl AG can be seen in the background.

Ein Blick auf die Hochöfen selbst.

A look at the blast furnaces themselves.

Der Panzer eines Hochofens.

The shell of a blast furnace.

Das Kühlsystem für den Hochofen mit Kühlkästen, wie sie auch in Neunkirchen zum Einsatz kamen.

The cooling system for the blast furnace with the same type of cooling boxes also used in Neunkirchen.

Der Schlackeabfluss. Ebenfalls zu sehen sind einige Blasformen, auch wenn leider nicht mehr alle vorhanden sind.

The drain for the slag. Some tuyeres can also be seen, although some of them are missing, unfortunately.

Und, schließlich, das Stichloch für das Roheisen. Wie schon im Bericht zum Neunkicher Werk erklärt, musste das Loch für jeden Abstich aufgebohrt werden.

And, finally, the taphole for the pig iron. As already explained in my report on the Neunkirchen Ironworks site, the hole had to be drilled open for each run-off.

Die Stopfmaschine, mit der das Stichloch nach Beendigung des Abstichs wieder verschlossen wurde.

This machine was used to plug the taphole once a run-off had been completed.

Eine Lok mit einem Schlackewagen.

A locomotive with a slag car.